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Blogtour | 5 Gründe, wieso “Wächter der Runen” lesenswert ist

gefällt das.

Du hast den Beitrag von Seductive Books gelesen und bist dir immer noch nicht sicher, ob „Wächer der Runen“ etwas für dich ist?
Du bist dir unschlüssig, ob die Story und die Figuren etwas für dich sein könnten? Nun, dann bist du hier genau richtig.
Hier findet ihr alle wichtigen Gründe, wieso dieses Buch gerade etwas für euch sein könnte.

Kopfgeldjäger sind cool

Finnigan ist jemand, der sein Geld damit verdient, andere Leute, die gegen die Gesetze verstoßen haben, zu verfolgen, auszuliefern und/oder zu töten. Er verfügt so gesehen über Sonderrechte und arbeitet mit dem Imperium zusammen – oder sollte ich wohl besser sagen: Er erledigt die dreckige Arbeit für die Ranghöheren? Sein Job ist es, eben diejenigen zur Strecke zu bringen, die sich gegen das Imperium stellen. Nur so kann er irgendwann in einen besseren Bezirk umziehen und seine Bruchbude verlassen. Moralisch fraglich? Bestimmt und doch ist es so unfassbar faszinierend, eine Geschichte genau aus einer solchen Sicht erzählt zu bekommen. Der Leser wird dazu angeregt, selbst zu hinterfragen, selbst mitzudenken, ob diese Handlungen moralisch vertretbar sind. Passend dazu greift das Buch auch immer wieder gesellschaftlich kritische Themen auf, die den Leser immer wieder aufhorchen lassen. Die den Leser teilweise wirklich fassungslos zurücklassen, denn Kopfgeldjäger sind zum Teil rücksichts- und skrupellos. Mit Samthandschuhen wird hier kein Thema angefasst.
Was das Buch durch die Kopfgeldjäger und Gewalt kann, ist: Aufwecken.

Der klassische Strang Protagonist Antagonist ist nicht klar geregelt

Wer ist Freund und wer ist Feind? Wer ist in dieser Geschichte der Antagonist und gibt es so etwas überhaupt? Ist es der Kopfgeldjäger aufgrund seiner Handlungen, Menschen zu töten? Ist es moralisch vertretbar, so etwas trotz Genehmigung zu tun?
Oder sind es die Abtrünnigen, diejenigen, die sich vom Imperium, von der Herrschaft, abgewannt haben, die die Antagonisten darstellen?
Gibt es ein klassisches gut und böse überhaupt?
Der Leser wird selber immer wieder in solch moralische Fragen hineingezogen. Denn keine Seite ist jemals klar nur gut oder nur böse, eben wie es auch nie ein Mensch gibt, der nur eine Seite der Medaille zeigt. Wem kannst du wirklich trauen? Auf welcher Seite stehst du und wie weit bist du bereit, für deine Ehre und dein Ansehen zu gehen?
Oder hinterfragst du? Möchtest du mehr wissen? Wer ist der eigentliche Gegenspieler? Dieser Frage gilt es den 300 Seiten wirklich auf den Grund zu gehen. Immer tiefer verstrickt man sich in Fragen, Lügen und dunkle Geheimnisse. Eine klare Antwort erhält man wohl erst, wenn man sich selber ein Bild davon macht. Denn genau das lässt diese Geschichte zu. Mehrere Ansichten zu ein und derselben Person. Es gibt kein richtig und falsch, denn letzten Endes ist es alles eine Frage der Ansicht.

Gedankenstränge, die nachdenklich stimmen, machen das Ganze interessant

In dieser Geschichte wird man immer wieder auf moralisch fragliche Aussagen und Handlungen treffen. Auf Dinge, die, leider Gottes, so realistisch erscheinen, dass man sich als Leser immer wieder vor Augen führen muss: Das ist mancher Orts leider bittere Realität. Schreckliche Dinge geschehen und alle sehen zu, sind ja nicht sie? Kommt uns irgendwie bekannt vor.
Dieses Buch greift gesellschaftliche Themen so ernst und realistisch auf, ohne sie zu beschönigen. Es stimmt nachdenklich, es bewegt und ja, es trifft auf die Füße. Diese Geschichte drückt an manchen Stellen. Die Geschichte hinterlässt Nachgeschmack. Nicht für jeden etwas und gewiss für manchen ein Kritikpunkt – für mich ein absolutes High Light.

Runen und deren Magie sind Worte, die spannend klingen

Alte Magie, durch Runen erweckt in einem so düsteren Setting, das sie fast Licht in der Dunkelheit bedeuten. Runen, die an nordische Mythologie erinnern und doch ihre ganz eigene Kraft besitzen. Man möchte mehr wissen, mehr erfahren und doch ist der Wissensdurst am Ende des Buches nicht wirklich gestillt.
Runen, die nicht overpowered, sondern realistisch sind. Runen, die es zu entdecken gilt, verknüpft mit den verschiedensten Möglichkeiten.
Hier erwartet einen keine klassische Magie, sondern wirklich umfassendere. Keine Magie, die man so zuvor erlebt oder gesehen hat und doch hat man das Gefühl, etwas Bekanntes in den Händen zu halten, das einem gleich wieder entgleitet.
Runen, die das Bedürfnis erwecken, sie selber ein Mal zu tragen. Die Bilder im Kopf erschaffen und die Fantasie anregen, die die Gedanken fließen lassen und ganze Stränge voller alter Legenden erzählen.

 

Ein Hauch von Bedrohung liegt über allem

Ein Setting, das umfassend und vielschichtig ist, sodass man gar nicht alles entdecken kann. Ein Setting, über dem immer die Gefahr schwebt, die Möglichkeit entdeckt zu werden. Auch als Leser wird man dazu verleitet, immer wieder zu hinterfragen. Immer wieder mitzudenken. Immer wieder neue Geheimnisse aufzudecken, die weitere Bedrohungen mit sich bringen können.
Du glaubst, du wüsstest wie es weiter geht? Dan hast du die Autorin und ihre Wendungen noch nicht erlebt. DU glaubst, das war schon alles und es gäbe keine Steigerung? Dann lass dich eines Besseren belehren und genieße den Aufenthalt in einer Welt, in der alles gegen dich verwendet werden kann und du nicht weißt, wem du noch trauen kannst.

Sag, sind deine Freunde nicht die, die nachher mit einem Messer hinter dir stehen?

Oft wird man hier an die Grenze zwischen Herz und Verstand geführt. Die Bedrohung, sich falsch zu entscheiden und damit alles zur Nichte zu machen, liegt über allem. Folgst du dem Herzen, kannst du oftmals logische und rationale Entscheidungen übersehen. Folgst du dem Verstand, siehst du vielleicht Möglichkeiten auf emotionaler Ebene nicht. Kopf oder Herz? Ich würde Bauchmensch sagen. Eine gesunde Mitte, vertrauend auf die Intuition. Auch in diesem Buch ist dies wohl eine der Leitfragen. Kopf oder Herz? Wem wirst du folgen?

Gewinnspiel

Zu gewinnen gibt es: 1. ein Printexemplar und 2&3 je ein Goodie-Paket

Beantwortet dafür einfach die Frage unter den Beiträgen. Pro Antwort gibt es ein Los:

Runenmagie, was stellst du dir darunter vor?

Die Teilnahmebedingungen

 


21.09 Seductive Books | 22.09 Fuchsias Weltenecho | 23.09 Bücherfarben | 24.09 Eine Bücherwelt | 25.09 All you need is a lovely book | 26.09 Aus dem Leben einer Büchersüchtigen | 27.09 Bücherleser | 28.09 Lina´s Büchertraumwelt

18 Kommentare

  1. Daniela Schubert-Zell

    22. September 2018 at 11:15 am

    Runen sind magische Schriftzeichen, die gegen z. B. gegen böse Geister schützen sollen oder aber auch für Stärke und Gesundheit stehen. Es gab sie sogar als Talismane oder wurden auf Türen, Waffen oder auch Körperteile gemalt.

    Das ist das, was ich so über Runenmagie weiß.

  2. Svenja Krause

    22. September 2018 at 11:17 am

    Runen..alte Schriftzeichen die eine magische Botschaft verbergen

  3. Nicole Schneider

    22. September 2018 at 11:52 am

    Guten Morgen
    Runen sind für mich Schriftzeichen, die magischen Ursprunges sind. Man kann sie sowohl für den Schutz vor dem Bösem benutzen, als auch zur Verteidigung gegen das Böse nutzen z. B. magisch eine Waffe stärken oder als Gefängnis für eine böse Kreatur.
    Liebe Grüße
    Nicole

  4. Natascha

    22. September 2018 at 1:54 pm

    Tatsächlich sind es die Runen, die mich ein wenig von der Geschichte abschrecken, weil ich damit irgendwie nichts anfangen kann :-D ich stelle mir da komische Schriftzeichen vor, mit denen man in Kombination mit Zauberformeln bzw. Beschwörungen Magie praktizieren kann. Dabei denke ich immer an die Schattenjäger, die die Symbole auf der Haut haben. Aber liebe Fuchsia, dein beitrag hat mich jetzt definitiv überzeugt und ih werde das Buch vermutlich auf der FBM mitnehmen :-D

  5. karin

    22. September 2018 at 2:11 pm

    Hallo und guten Tag,
    Danke für einen weiteren Einblick in diesen Roman.
    Was stelle ich mir unter “Runenmagie” vor?
    Hmmm, in erster Linie denke ich da sofort auch an Schriftzeichen, wie meine Vorschreiberin DANIELA SCHUBERT-ZELL.
    Aber mir kommt auch die Serie “Supernaturel ” in den Sinn, denn da wurden gerne auch böse Geister/Dämonen usw. mit Schriftzeichen.und entsprechenden Kreisen gebannt und so gefügig gemacht. Was ihnen letztendlich für einige Zeit etwa die Gefährlichkeit für die Jäger Sam/Dean bzw. den normalen Menschen genommen hat.
    Vielleicht verhält es sich hier ähnlich…bin gespannt, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege…..

    LG..Karin..

  6. Sandra Brüne

    22. September 2018 at 2:28 pm

    Hallo Ich stelle mir unter Runenmagie vor,das es für jeden Grund ein Runen Stein gibt. Oftmals wurden die Steine und Amultett als Opfer an die Götter gespendet.
    LG Sandra

  7. Christina P.

    22. September 2018 at 2:56 pm

    Hallo,
    das sind wirklich sehr gute Gründe, die für das Buch sprechen ;-)
    Runen sind für mich alte Zeichen, die mit magischen Wesen oder Kräften in Verbindung stehen. Wer Runen befragt, erhält von ihnen eine Antwort, wenn auch “verschlüsselt”. Gleichzeitig können gemalte Runen Magie bewirken, zum Schutz oder um jemandem zu schaden. Allerdings nur, wenn die richtige Person diese Rune malt.
    LG Christina P.

  8. Jenny Siebentaler

    22. September 2018 at 3:36 pm

    Runenmagie ist irgend etwas was man mit Runensteinen machen kann-jedoch weis ich nicht genau ob dies nur durch bestimmtes legen und ein Ritual geht oder irgend wie anders!? Aber interessant finde ich es eh.
    LG Jenny
    LG Jenny

  9. Phillip Neske

    22. September 2018 at 4:22 pm

    Hi, also der Beitrag ist echt super und ich freue mich nur noch mehr auf die Geschichte. Was ich mir unter Runenmagie vorstelle? Also ich hab schon Bücher gelesen in denen Runen eine Rolle spielten, und ich stelle es mir so vor, das man Z.b. eine Rune auf eine geschlossene Tür zeichnet und quasi tausend kleine Ameisen das Schloss knacken und so die Tür öffnen. Oder eben das man sich eine Rune auf die Haut zeichnet und von einem unsichtbaren Schutzschild umgeben wird.

  10. Lea Phelina

    22. September 2018 at 7:59 pm

    Bei Runenmagie muss ich immer an Harry Potter denken. An den Unterricht in Runenkunde wo sie mit Zeichen und Zaubersprüchen arbeiten.
    Ich mag Runenmagie sehr gerne. Finde sie viel interessanter als normale Zauberprüche. Soviel ich weiß, wird oftmals beides sogar kombiniert. Ob das auch so bei Harry Potter ist, weiß ich gar nicht so genau :D
    Aber in anderen Büchern wo Runenmagie vorkam, war das so :D

  11. Irina

    23. September 2018 at 11:40 am

    Nun was Runen an geht bin ich sehr geprägt worden durch die Serie Shadowhunters. Sie sind auf alle Fälle sehr mächtig.

  12. Melanie kurt

    23. September 2018 at 9:39 pm

    Hallo! Ich stelle mir runen als flache steine vor , auf welchen schriftzeichen abgebildet sind, die nicht jeder entziffern kann. Und hinter diesen starke, aber auch gefährliche magie steckt. Lieben gruss

  13. Marie

    24. September 2018 at 12:41 pm

    Ich denke, das ist etwas ganz geheimnisvolles vei der es für jedes Element, für jede Eigenschaft eine eigene Rune gibt. … sein Beitrag ist im übrigen richtig toll

  14. Sabrina Siebert

    25. September 2018 at 9:15 am

    Ich denke die Runenmagie wird durch das Schreiben der Runen freu gesetzt, oder das einritzen in die Haut oder Gegenstände. So lange sie zu sehen sind, oder die Wunden frisch wirken sie.
    Herzlichen Dank für diesen tollen Beitrag, ich bin ja schon überzeugt, daß Buch haben zu müssen, jetzt erst recht!
    Sabrina

  15. Blogtour "Wächter der Runen" von J.K. Bloom ⋆ Bücherleser

    27. September 2018 at 7:00 am

    […] Erwartungen vs. Realität – Warum „Wächter der Runen“ lesenswert ist – Fuchsias Weltenecho 23.09. –  Runenmagie – Bücherfarben 24.09.  –  Kopfgeldjäger – Eine […]

  16. Jen.b

    27. September 2018 at 9:33 pm

    So wie es die Kelten und Wikinger gemacht haben mit Steinen die die Zukunft zeigen

  17. SaBine K.

    28. September 2018 at 1:49 pm

    Hallo,

    darunter stelle ich mir alte Schriftzeichen vor mit deren Hilfe man Magie heraufbeschwört.

    LG
    SaBine

  18. Wächter der Runen - J.K. Bloom - Fuchsias Weltenecho

    28. September 2018 at 7:28 pm

    […] sollte das noch nicht reichen, habe ich hier noch ein Mal meinen Blogbeitrag mit den Gründen […]

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