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Rezension | Waffenschwestern: Das erste Buch der Ahnen – Mark Lawernce

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Werbung | Rezensionsexemplar
Waffenschwestern | Das erste Buch der Ahnen | Band 1 | Mark Lawrence |Sprecherin: Stephanie Preis | Länge: 18 h 53 Min| Ronin Verlag | erschienen am 25. Januar 2019 | | Ansehen: beim Verlag, auf Amazon

Ein Hörbuch, das mehr kann als nur begeistern. Ein Hörbuch, das berührt und tiefer geht.

» Der Inhalt

Nona ist kein gewöhnliches Kind: Sie hat auffällig schwarze Augen und schwarze Haare und kann sich mit übernatürlicher Geschwindigkeit bewegen. Und sie ist erst acht, als sie ihren ersten Mord begeht.

Das Mädchen steht schon im Schatten des Galgens, als sie von der Äbtissin des Klosters zur barmherzigen Gnade gerettet wird, wo sie man sie zur Kriegerin ausbildet. Doch der Mann, den sie getötet hat, gehörte einer der mächtigsten Familien des Reiches an – die alles daransetzt, sich an ihr und den Schwestern des Konvents zu rächen. Allerdings ist Nona alles andere als leichte Beute.

Im Kloster zur barmherzigen Gnade leben Mystikerinnen, die das Gewebe der Welt manipulieren, Schwestern der Verschwiegenheit, die sich der Kunst der Täuschung widmen, und hier werden die gefährlichsten Kriegerinnen des Reiches ausgebildet. Nona durchläuft ein rigides Trainingsprogramm, das sie mit dem mystischen Pfad vertraut macht, den geheimen Künsten des geräuschlosen Tötens und der Fähigkeit, mit den verschiedensten Waffen zu kämpfen. Mit den anderen Novizinnen ist sie in Freundschaft und Liebe – und manchmal auch leidenschaftlichem Hass – verbunden. Nicht alle werden es schaffen, aber diejenigen, die ihren Weg bis zu Ende gehen, werden Teil der Schwesternschaft.

Sie werden die gefährlichsten Klingen des Reiches, sie werden Waffenschwestern sein.

Quelle: Ronin Verlag

» Die Rezension

Fotos: Eigene, Shutterstock ( Von Irina Alexandrovna )

An dieser Stelle muss ich wohl alles zurücknehmen, was ich über weibliche Stimmen als Sprecherinnen gesagt habe. Bisher konnte mich keine überzeugen. Zu monoton. Zu wehleidig, zu dramatisch, zu drüber. Aber Stephanie Preis hat es geschafft. Sie hat es geschafft, dass Nona und all die anderen Charaktere ein Gesicht vor meinem inneren Auge bekommen. Sie hat es geschafft, diesen Figuren wirklich und wahrhaftig Leben einzuhauchen und wisst ihr, was noch viel besser war? Dass ich in fast jedem Kapitel irgendwann ein mal zurückgespult habe, nur um gewisse Stellen erneut zu hören.

Nona. Jung und doch so… erwachsen. Eine Story, die rund um sie herum aufgebaut wird, den Hörer/in in die Irre führt, es feingliedrig mit Blut, Gewalt und mittelalterlichen Elementen verknüpft. Dennoch versteht es diese Geschichte zu zeigen, wie unsere Menschheit ist. Wie die Menschen sind und was passiert, wenn Elend und Hunger sie plagen. Unvorstellbare Dinge. Ich war und bin absolut begeistert von der Erzählweise. Aber vor allem von Nona. Sie handelt impulsiv, temperamentvoll, jung und doch nachvollziehbar. Als Hörerin wollte ich unbedingt mehr wissen, mehr erfahren und fieberte mit. Mit all den Höhen, den Tiefen, den vorlauten Bemerkungen, aber vor allem mit dem Drang, sich zu beweisen.

In diesem ersten Teil steckt so viel Wahrheit, so viel Tiefe und doch so viel Fiktion. Geht nicht? Gibt es nicht und ich kann es kaum erwarten, dass Band 2 erscheint. Dieses Gefühl, mehr wissen zu müssen… das lässt mich einfach nicht los. Aktuell habe ich das Gefühl, nur an der Oberfläche gekratzt zu haben und ich wette mit euch, wenn wir Band 2 hören, werden wir mitgerissen. Mitgerissen in den Sog voller Intrigen, Mut und der Selbstbehauptung. Mitgerissen in einen Sog voller Emotionen und Aufs und Abs.

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