Rezension

Rezension | Mystic Highlands: Druidenblut – Raywen White

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Mystic Highlands | Druidenblut | Band 1 | Raywen White |
337 Seiten | Carlsen Verlag, Dark Diamonds Label | erschienen am 25. August 2017
 Ebook: 4,99 € | Ansehen? Bei Amazon, beim Verlag*

Wenn Schottland und alte Legenden sich vereinen, die Zeit zu laufen beginnt und ein Kampf um Leben und Tod beginnt.

» Der Inhalt «

**Von Feenhügeln und anderen Wundern**

Seit ihrer Geburt bekommt die 19-jährige Kunststudentin Lucile beim Betrachten altertümlicher Engelsgemälde ein ungutes Gefühl. Immer wieder verwandeln sich die göttlich anmutenden Wesen vor ihren Augen in grausame Dämonen.

Als Rona Drummond auf einen versteckten Brief ihres Cousins stößt, beschließt die Studentin eine Reise nach Schottland zu wagen, um mehr über ihre ursprüngliche Heimat und ihre Ahnen zu erfahren. Schon lange hat sie das wilde Hochland und die weiten Wiesen vermisst. Doch mit was für einer Augenweide Rona tatsächlich konfrontiert wird, findet sie erst am Flughafen in Inverness heraus. Vor ihr steht Sean, ein athletischer, tätowierter Schotte, der einfach nur zum Umfallen gut aussieht. Und genau der ist es, der Rona auf ihre Ausflüge quer durch Schottland begleitet. Dabei sorgen merkwürdige Ereignisse dafür, dass sie einem dunklen Familiengeheimnis näherkommen, das nicht nur Ronas bisheriges Leben, sondern auch ihre aufkeimenden Gefühle für Sean in ein ganz anderes Licht stellt…

Quelle: Dark Diamonds

» Das Fazit «
Wieso zum Teufel habe ich dieses Buch nicht früher gelesen?
Genau das waren meine ersten Gedanken nach dem Ende.
Und ja, ich habe direkt begonnen, Band 2 zu lesen. Das Ende ist ein Cliffhanger des Todes.Aber beginnen wir beim Anfang. Der Einstieg viel mir wirklich leicht, denn die Autorin hat nicht den kalten Sprung ins Wasser gewagt, sondern einen seichten Einstieg in die Geschichte gewählt, sodass man Rona ohne Probleme kennen lernen und vor allem verstehen konnte.Vor allem nachdem sie den versteckten Brief gefunden hat, wird man vor allem als Leser neugierig, was es damit auf sich hat.
Besonders gut hat mir an dieser Stelle gefallen, dass es keinen klassischen Er-Erzähler gab, sodass man die Geschichte mit all seinen Geheimnissen entdecken konnte. Gerade das hat für mich die Protagonistin so greifbar gemacht, ich war ein Teil von ihr. Fühlte ihre Verwirrung, die Vorfreude und auch die Angst vor dem Unbekannten, während sie sich einfach Hals über Kopf nach Schottland aufmacht.
Faszinierend fand ich an dieser Stelle vor allen Dingen, wie der Schreibstil mit seinen Details und seinem ausgearbeiteten Feinschliff dafür sorgte, dass ich den Eindruck hatte, von der Großstadt in die unberührten Weiten von Schottland zu fallen.
Der raue Wind, die Sonne, all das erschien beim Lesen förmlich greifbar und sorgte dafür, dass die Geschichte nur so dahin flog.
Vor allem aber bin ich von Sean und Logan angetan, die ich im Verlauf der Geschichte kennen lernte. Wobei Sean wohl eher der zweite Protagonist ist, wohingegen ich sagen muss, dass es mir Logan mit seinen Star Wars Sprüchen wesentlich mehr angetan hat.
Der Spannungsbogen war von Anfang an vorhanden, denn als Leser rätselte man mit, kam den Geheimnissen der Familie auf die Spur und je näher der Höhepunkt der Story rückte, umso mehr spitze sich die gesamte Situation zu. Untermalt wurde das Ganze durch den immer düsterer werdenden Stil innerhalb des Buches. Nicht nur die Natur wurde rauer, auch der Stil, die Art dem Leser Dinge beizubringen wurde aggressiver und genau das hat mir so richtig viel Spaß beim Lesen bereitet, weshalb mir manche Klischees, wie der ultra heiße Typ und die Studentin, die nicht weiß wer sie ist, gar nicht so wirklich aufgefallen sind.
Vor allem, weil gerade dieses Klischee zum Ende hin noch ein Mal komplett herum gerissen wird und ich diese Wendung definitiv nicht habe kommen sehen, was mich wirklich beeindruckt hat.
Gerade diese Mischung aus Figuren, die man in ihren Handlungen nachvollziehen kann, den Klischee und dem Aufbrechen derer sorgt dafür, dass eine komplett neue und einzigartige Geschichte entsteht, in der man sich schlichtweg nur verlieren kann.
Für mich war das Buch eine komplett neue Erfahrung, bin ich nun wirklich nicht so der Typ für ausgeschriebene Erotikszenen und doch fand ich sie hier genau richtig platziert. Nicht plump oder fehl, sondern mit der richtigen Menge an Details, ohne das man direkt 10 Seiten überblättern musste und ohne das die Geschichte darunter gelitten hätte.Fazit: Für mich ist dies einer der Favoriten aus dem Imprint Label Dark Diamonds. Schottland hab ich mit all seinen Facetten bereisen dürfen, ich habe mich dort zwischen den Figuren wie zu Hause gefühlt und eine Story bekommen, die mich hat den Atem anhalten lassen und deren Wendungen ich nicht habe kommen sehen.
Alles, was ich von einem guten Buch nur erwarten konnte, wurde hier erfüllt und umso gespannter bin ich jetzt auf Band 2, denn nach diesem Ende, nach diesem Moment, in dem ich Sean hätte schlagen wollen, muss ich jetzt definitiv wissen, wie der Krieg und die Liebe weiter geht.

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©
Foto: Anna Hein// Shutterstock: Jade ThaiCatwalk
Cover: Dark Diamonds
Sterne: Photoshop//Anna Hein

2 Kommentare

  1. Anni

    21. Januar 2018 at 3:04 pm

    Hey Anna :)
    Wieso machst du das immer? Wieso? Jetzt will ich das Buch haben, Nein ich MUSS es haben, denn es klingt wirklich gut *-* Und ich liebe Schottland und habe ich gesagt, dass deine Rezension richtig toll klingt?

    Also das Buch kommt jetzt gleich mal auf meine Wunschliste, danke für den tollen Tipp :*

    Liebe Grüße Anni

  2. Panem Challenge 2018 – Fuchsias Weltenecho

    12. März 2018 at 2:39 pm

    […] Mystic Highlands: Druidenblut: (337 Seiten) – Mystic Highlands zeigt die Schönheit Schottlands von ihrer auch irgendwie magischen Seite. Die rauen Felsen waren quasi fühlbar. […]

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