Rezension

Rezension | Elesztrah: Blut und Federn – Fanny Bechert

Elesztrah | Blut und Federn | Band 3 | Fanny Bechert | 432 Seiten | Sternensand Verlag | erschienen am 27. April 2018 |
 Ebook: 6,99 €, Print: 12,95 € | Ansehen? Bei Amazon, beim Verlag
* Rezensionsexemplar
Für mich ist dieses Buch eine grandiose Weiterleitung zu allem, was noch kommen wird. Auf viele weitere Abenteuer in Elesztrah.

Achtung, es handelt sich hierbei um einen dritten Teil! Spoiler für Band 1 und 2 könnten im Klappentext enthalten sein.

» Der Inhalt «

Während Lysanna zuversichtlich ihrer Zukunft entgegensieht,

hängt ihre Tochter Fayori dem Vergangenen hinterher. Auch nach Monaten fällt es ihr noch immer schwer, zu akzeptieren, dass der Seelenlose Sedan zum Feind übergelaufen sein soll.
Als Frostwall überfallen und Lysanna entführt wird, taucht Sedan plötzlich wieder auf und bietet Fayori seine Hilfe an. Die junge Elfe hat keine andere Wahl, als ihrem ehemaligen Lehrmeister zu vertrauen, wenn sie ihre Mutter retten will. Auf der Suche nach Lysanna geraten sie jedoch nicht nur in Lebensgefahr, sondern stoßen auch auf etwas, das es eigentlich gar nicht geben dürfte: Sedans Vergangenheit.

Quelle: Sternensand Verlag

» Das Fazit «

Ich weiß nicht wie ich eine solche Rezension anfangen soll, wenn ich weiß, dass meine bloßen Worte nicht ausreichen werden, was dieses Buch mit mir gemacht hat.
Ich möchte eigentlich gar nicht so sehr auf den Inhalt eingehen, denn in gewohnter Bechert Manier führt uns die Autorin in die Welt von Elsztrah zurück und zeigt uns doch mit jedem Wort und mit jeder Zeile neue Ecken dieses Landes, die es zu entdecken gilt. Von luftiger Höhe bis zu tiefen Katakomben ist alles dabei.
Fanny Bechert hat es direkt von Anfang an geschafft, ein Gefühl von zu Hause zu vermitteln. Ein Gefühl, dass wir als Leser hier her gehören und ein Teil des Ganzen sind.
Besonders gelungen fand ich vor allem den Anfang. Band 1 und 2 waren noch aus der Sicht von Lysanna geschrieben und nun lernen wir ihre Tochter kennen, die in Band 2 bereits eine recht einnehmende Nebenrolle hatte.
Bereits nach 2 habe ich gesagt, dass ich unbedingt erfahren muss wie es weiter geht und das nicht nur auf Lysanna bezogen, sondern auch auf ihre Tochter.
Fanny hatte es geschafft auch dieses kleine Wesen in mein Herz zu setzen und was soll ich sagen? Band 3 hat mir sogar noch ein Stückchen besser gefallen, denn aus deren Sicht ist Band 3 geschrieben – doch wir treffen auch alte Bekannte und neue Gesichter wieder. Es war mir wirklich ein Fest.
Fanny hat mit jeder Zeile mit jedem Bogen einen weiteren Sapnnungsaufbau erzeugt und es in einem Knall aus Scherben enden lassen. Und wahrlich: mit diesem Ende habe ich nicht gerechnet. Ich habe immer gehofft und gebetet, das Ende war wundervoll und schrecklich zugleich.
Es verging keine Stelle, an der ich nicht mitgefiebert hätte, nicht gelacht und die Luft angehalten hätte, doch Worte reichen nicht aus, um diese Gefühle zu beschreiben. Sie reichen tiefer als die oberflächliche Spannung. Sie berühren und bewegen einen und das wichtigste: Man versteht.
Man versteht die Gedanken und Gefühle, ja, die Beweggründe und möchte doch, dass es ganz anders wird.

Für mich ist Band 3 definitiv ein Tüpfelchen auf dem i und ich kann immer noch nicht in Worte fassen, wie begeistert ich von dem World Building und den Figuren bin. Denn obwohl es sich um eine komplett eigene Welt handelt, die es zu ergründen gilt, hatte ich nie den Eindruck; den Überblick verloren zu haben oder nicht zu wissen wo ich bin, oder wer ich war und wer mich begleitete.
Es war für diesen Zeitraum meine Heimat, meine Gefühle und mein Leben, um das ich kämpfte.

Fazit:

Für mich ist es ganz klar eines der Jahres High Lights, denn das, was Fanny Bechert mit dem Leser macht ist mehr als eine seichte zwischendurch Lektüre. Sie erschafft so viel mehr und man erkennt sich als Leser in so manchen Zwickmühlen wieder.
Und auch dieses Buch greift für mich tiefer. Es hat mich auf eine Art und Weise berührt, aus der ich etwas mitnehmen kann. Ich nehme die Erfahrungen dieser Personen mit, ich nehme die Entscheidungen mit und die Gefühle. Habe aus ihren fehöeren gelernt und mitgenommen, dass man sich manchmal seinen dunkelsten Ängsten stellen muss, um am hellsten zu leuchten und das Freundschaft mehr ist, mehr sein kann und das Freundschaft nicht bedeutet, dich zwingend zu ergänzen…

Das Gewinnspiel findet ihr dieses Mal direkt in der Veranstaltung.

Die Frage hierzu lautet:

Du hast die Wahl, die große Liebe zu retten, oder dein eigenes Leben. Was wählst du und warum?
©
Foto: Anna Hein//Shutterstock: GeoArt
Cover: Sternensand Verlag
Pfoten: Photoshop//Anna Hein
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