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Rezension | Damaris: Der Greifenorden von Chakas – C. M. Spoerri

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Werbung |Rezensionsexemplar
Damaris| Der Greifenorden von Chakas | Band 1| C. M. Spoerri |Seitenzahl: 415 | Sternensand Verlag | erschienen am: 03. Juli 2020 |Ebook: 4,99 € | Print: 14, 90 €| Ansehen bei Thalia* | Ansehen beim Verlag | Ansehen auf Amazon

Es gibt sie. Diese Bücher, nach denen man nie gesucht und sie doch gefunden hat, weil sie einen bewegen und berühren.

» Der Klappentext

Hätte Greifenreiterin Damaris ihrer Schwester nicht versprochen, drei Jahre lang im Magierzirkel von Chakas ihre Wassermagie beherrschen zu lernen, wäre sie wohl bereits am ersten Tag zurück ins Talmerengebirge geflogen. So aber versucht sie, sich der neuen Situation anzupassen. Dass Cilian, der Leiter des Greifenordens, eine starke Anziehungskraft auf sie ausübt, ist dabei ebenso wenig hilfreich wie die Hänseleien der Mitschüler. Und da wäre noch der mürrische Greifenreiter Adrién, der mehr über Magier und deren Intrigen zu wissen scheint, als er preisgibt. Doch Damaris wäre nicht Damaris, wenn sie nicht ihre ganz eigene Art fände, mit den Widerständen zurechtzukommen. Nicht ahnend, dass sie sich dabei auf ein gefährliches Terrain begibt …

Quelle: Sternensand Verlag

» Meine Meinung

Freunde, ihr wisst, dass ich das selten sage, aber: Dieses Buch ist anders. Ich habe nun schon einige Fantasy Geschichten gelesen und irgendwo entdeckt man immer Altbekanntes. Teilweise vielleicht auch so oft, dass man irgendwann entnervt aufgibt.

Nicht aber Damaris. Nicht aber C. M. Spoerri. Frei, neu und mit viel Leichtigkeit kommt diese Geschichte um die Ecke. Klar, gibt es hier und dort altbekannte Klischees, aber, ehrlich? Es stört nicht. Es entspannt vielmehr. Und, was ich an dieser Stelle auch sagen muss: Ich finde es grandios, wie Spoerri ihre Geschichten miteinander verwebt. Alle unabhängig lesbar und doch tauchen immer wieder alte Bekannte auf. Auch das passiert in Damaris und sorgt für reichlich schmunzeln und man freut sich als Leser regelrecht, diese Easter Eggs zu entdecken.

Doch kommen wir nun zur Story. Wisst ihr, diese Story überzeugt nicht mit viel Aktion, Spannung, Blut oder Gemetzel… naja, irgendwie schon, aber doch eher auf anderer Ebene. Was diese Geschichte so spannend macht, ist, dass sie durch die Figuren getragen werden. Es braucht keine super krasse Aktion, man nehme eine Figur namens Damaris, die viel Humor, lustige Sprüche und Magie… und einen Greifen parat hat. Eine Mischung, gepaart mit der richtigen Prise an: Muss lernen, ihre Kräfte zu beherrschen und: Ach du *** ist der Leiter heiß, bis hin zu: Upsala, wie konnte das denn passieren? Ist alles dabei.

Auch wenn das in erster Linie vielleicht nach heiter Sonnenschein klingt und nach viel Leichtigkeit, vergesst eines nicht. Jeder Mensch trägt ein Geheimnis mit sich herum. Jeder Mensch hat Zweifel, jeder muss lernen und jeder muss verstehen. Denn es geht nicht nur darum, dass Damaris lernt, ihre Kräfte zu beherrschen, nein, eigentlich geht es noch um so viel mehr. Denn auf dem Weg dorthin wartet noch das ein oder andere Geheimnis darauf, entdeckt zu werden. Dunkle Geheimnisse, Verrat und Enttäuschung. Auch Damaris hat mit ihren jungen Jahren schon so einiges erlebt, was ich unfassbar berührend fand und ehrlich, dieses Buch zeigt, dass High Fantasy nicht immer nur aus: Aktion, Aktion, Aktion bestehen muss, sondern es gerade die Charaktere sind, die alles ins rollen bringen.

Ich bin begeistert. Wer wirklich mal etwas erfrischend Neues lesen möchte, Greifen mag und sich von Figuren gerne in die Story ziehen lässt, der ist hier genau richtig. Für mich wirklich der perfekte Einstieg in die Welt von Spoerri.

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Fotos: Eigene, Shutterstock, Cover: Sternensand Verlag

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