Blogtour Erwartung vs Realität

Leben rückwärts lieben – Claudia Pietschmann: Erwartung vs. Realität

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Endlich ist es so weit. Nach Cloud und GoodDreams erschien nun ein weiteres Einzelband bei Arena. Leben rückwärts lieben und gerade weil ich finde, dass dieses Buch so viel mehr bietet, wie eigentlich alle ihrer Bücher, habe ich mir überlegt, eure Erwartungen mit meinem Lesemepfinden gleichzusetzen. Ich werde eure/meine Erwartungen aufschreiben und mit dem abgleichen, was ich als Erfahrung aus diesem Buch mitgenommen habe. Und seid gewarnt.
Pietschann versteht es, den Leser mit Worten in eine Richtung zu locken, während die Figuren eine ganz andere Richtung einschlagen.

Vorab die Beiträge, auf die ich mich beziehen werde: Listen und sein Leseeindruck, Bücherfarben und seine Erwartungen –> Denn auch hier könnt ihr bis zum Ende der Woche Lose sammeln für das Gewinnspiel.

Klappentext

Nina erwacht aus dem Koma. Sie hatte einen Unfall, daran erinnert sie sich ganz genau – doch ihre Eltern und ihre Freunde widersprechen. Nichts von dem, was sie erzählt, sei wahr. Aber Nina hat Bilder im Kopf, Bilder von einer Bergtour, einem Haus und einem Jungen, in den sie verliebt ist. Keiner ihrer Freunde weiß, wovon sie spricht. Da steht der Junge plötzlich vor ihr: Arthur. Er kennt Nina nicht, doch all die Erlebnisse in ihrem Kopf treten nun genauso ein, wie sie sich erinnert. Nina kann sich dem gefährlichen Sog von Arthur und den Bildern nicht entziehen … und muss den Unfall verhindern, der ihr in der Erinnerung bereits zugestoßen ist.

Quelle: Arena

Ich erwarte einen Zwispalt

@cozydayscoffeebooks

Definitiv. Ich glaube allein aus dem Klappentet kann man wahnsinnig gut herauslesen, um was für einen Zwispalt es wirklich geht. Das es Alexander Kopainski so gut gelungen ist, diesen Zwispalt einzufangen, ohne den Inhalt zu kennen, ist wahnsinnig genial.
Allein die Idee dahinter, ein Zwispalt zwischen dem was Wahr und dem, was Fiktion ist, ist einfach absolut grandios umgesetzt. Wenn Pietschmann eines beherrscht, dann diese Ungewissheit im Leser hervorzurufen, was nun wirklich der Wahreit entspricht.

Ich erwarte vom Buch “Leben rückwärts lieben” eine mitreißende und fesselnde Geschichte, die mich einfach abholt und einfängt. Sie sollte nicht zu übertrieben sein, sondern richtig klasse

Zitat aus Bücherfarbens Beitrag

Ohja. Auch hier kann ich wieder nur sagen: Leben rückwärts lieben übertrifft diese Erwartungen vielleicht sogar noch. Denn dieses Mal geht es nicht um den technologischen Fotschritt, der einen zum Nachdenken anregt, sonders es geht um die Psyche. Die Gedanken, das Erinnerungsvermögen. All das, was uns derzeit als normal und selbstverständlich erscheint, wirft Claudia Pietschmann hier ein Mal gänzlich über den Haufen. Sie zeigt uns, zumindest habe ich das aus dem Buch mitgenommen, wie wichtig es ist, anderen zuzuhören. Wie selbstverständlich wir banale Dinge wie Erinnerungen nehmen und wie tief man in ein Loch fallen kann, wenn einem auf ein Mal keiner mehr glaubt.

“Zu Beginn hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen, irgendwie passierte mir zu wenig und auch der Schreibstil war zunächst etwas holprig. Doch sobald das innere Haus beschrieben wurde, war ich total fasziniert von der Idee und dem Innenleben von Nina. Seitdem lese ich es wirklich einfach nur runter und kann gar nicht mehr aufhören – kennt ihr das?”

Zitat von Listen by Lenny

Ich glaube, dass gerade dieser Anfang so wichtig war, denn wir Benni selber beschreibt: Sobald die Geschichte an Fahrt aufnimmt, möchte man unbedingt mehr wissen, mehr erfahren. Wäre mir der Anfang leicht gefallen, denn mir ging es wie Benni, hätte die Geschichte ihre Schwere verloren, ihre Tiefe und das Gefühl, nur an der Oberfläche zu kratzen. Es zeigt in meinen Augen wahnsinnig gut den Kontrast zwischen Wahrheit und möglicher Fiktion. Denn die Grenzen sind fließend.

“Wir versinken immer mehr in die innere Villa und erhalten immer mehr Einblicke in die Psyche der Protagonistin.”

Zitat von Listen by Lenny

Beschreibt meinen weiteren Zustand beim Lesen wahnsinnig gut. Es war für mich so, als würde ich mit Nina in ihren Erinnerungen kramen. Als hätte ich mit ihr zusammen genau die gleichen Lücken. Es machte Nina irgendwie so viel greifbarer und damit auch wirklich lebendiger. Leben rückwärts lieben ist für mich eine Geschichte, die äußerlich mit Ruhe überzeugt, während innerlich ein Sturm toben kann – diesen Kontrast muss man mögen, ich fand ihn echt gelungen.

[…] auf jeden Fall kein normales Mädchen. Eher etwas besonders, vielleicht etwas verrücktes…

@mirkasbuntewelt

Normal… was ist schon normal? Ich glaube Nina ist so normal wie du und ich und irgendwie auch nicht. Ich glaube, besonders trifft es eher, wobei Pietschmann es versteht, ihre Bücher recht realistisch aufzuklären, weshalb ich besonders in Anführungszeichen setzen würde.

Leben rückwärts lieben verspricht wieder ein Buch zu werden, das nachklingt

Einen Gedanken, den ich hatte, als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe und JA, das tut es. Mehr als das. Denn Claudia versteht es, ohne Wertung und wirklich neutral Themen anzusprechen, die jeden von uns irgendwie bewegen. Darüber hinaus schafft sie es, solche Themen durch ihre Figuren so realitätsnah zu erzählen, dass ich immer das Gefühl habe, nachhaltig von diesem Buch berührt worden zu sein. Man verlässt die Geschichte nicht mit einem HACH, war das romantisch Gefühl, sondern eher mit einem: ALTER WAR DAS KRASS. (Sorry, anders kann ich es gerade nicht ausdrücken).

Ein Buch, das bis zur letzten Seite spannend ist

Hier möchte ich erneut Benni von Listen zitieren:

WOW! WOW! WOW! Dieser Schluss, ich komm einfach nicht klar. Nein, mit dieser Wendung habe ich nicht gerechnet – im Gegenteil! Das hat für mich tatsächlich nochmal die ganze Geschichte in ein anderes Licht geworfen. Kennt ihr das? Wenn ihr erst am Ende so richtig wertschätzen könnt, was der Autorin oder dem Autoren da gelungen ist? Genauso geht es mir gerade. Großen Respekt an Claudia Pietschmann, die sich mit diesem Werk wirklich selbst übertroffen hat und verdient so viel Lob dafür einheimst!

Es beschreibt meine Emotionen gerade am Ende perfekt. Was am Anfang sacht beginnt, entpuppt sich als wahrhafter Nervenkitzel. Bis zum Schluss hatte ich das Gefühl, ins Schwarze zu laufen, nicht zu wossen, wie es wirklich ausgehen wird und dann: BÄHM. Hier ist es, die Erklärung, die alles in einem anderen Licht erscheinen lässt. GENAU das kennen wir von CLaudia Pietschmann. Und genau das liebe ich an diesen Büchern.


Für mich war Leben rückwärts lieben wieder ein BUch der Extraklasse. Ich liebe liebe liebe eine solche Art von Büchern. Bücher, die mich nachhaltig beschäftigen, in mir nachklingen und ein WOW Gefühl zuück lassen.

Möchtest auch du eintauchen? Dann mache doch mit bei unserem:

Gewinnspiel

Beantworte einfach folgende Frage, um ein weiteres Los für 1 von 3 Printexemplaren zu sammeln:

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Das Gewinnspiel läuft bis zum 7.10 um 23.59. Danach wird per Zufall ausgelost und die Gewinner bekanntgegeben.

4 Kommentare

  1. karin

    4. Oktober 2018 at 9:03 am

    Hallo und guten Tag,
    eine spannende/unterhaltsame und gerne auch gefühlvolle Handlung.
    Sonst habe ich ja gerne im Hinterkopf was die teilnehmenden Bloggern schon über den Inhalt….Gefühle… und auch ihre eigenen Emotionen preisgegeben haben.
    Gerne würde ich das dann bei Lesen mit meinen Eigenen vergleichen……..
    LG..Karin…

  2. Phillip Neske

    4. Oktober 2018 at 9:40 am

    Guten morgen, eine gute Frage. Ich denke eigentlich nie groß drüber nach was ich mir von einem Buch verspreche, ich lasse es einfach auf mich zukommen. Ich den nur Anhand des Klappentextes das es eine spannende, mit etwas Romantic gepickte Geschichte sein wird.

  3. Samantha Sesse

    4. Oktober 2018 at 5:27 pm

    Guten Tag…ich verspreche mir von dem Buch , dass es mich an den Seiten fesselt…also jede menge Spannung^^ ich erwarte aber auch eine nette süße Liebesgeschichte zum dahinschmelzen *hach* …Vielen Dank für dieses wunderschöne Gewinnspiel. LG Samantha

  4. evilgenius

    5. Oktober 2018 at 2:43 am

    Hey,
    um ehrlich zu sein, fand ich den Titel seltsam – aber dann hat mich der Klappentext umgehauen ^^
    Ich verspreche mir jetzt vor allem einen unglaublich komplizierten und deshalb auf gute Weise verwirrenden Zeitaspekt, wenn du verstehst, was ich meine. Das Thema Zeitreisen hat mir schon immer gefallen, obwohl ich nicht glaube, dass es hier zu 100% zutrifft ;)

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