Akutelles Gedankenvielfalt

Auf zu neuen Ufern: Entdeckung des Unbekannten

gefällt das.

Enthält Rezensionsexemplare & einen Link, der rein zu Informationszwecken für Klappentext und weitere Informationen gesetzt wurde (auf komplett freiwilliger Basis).

Ohja, ein ziemlich cooler Titel, wenn ihr mich fragt und doch irgendwie so passend. Ich bin schon immer der Fantasy-Leser gewesen. Mit Märchen fing es an und dann entdeckte ich die Sternentänzer Reihe für mich, ab da war es dann um mich geschehen. Mit Harry Potter möchte ich gar nicht erst anfangen. Meine große Kindheitsliebe.
Doch irgendwann fing ich an zu grübeln. Immer mehr gelangte ich an den Punkt, dass mich Bücher aus dem Fantasybereich, die ich doch so geliebt hatte, nicht wirklich zu 100% mehr fesseln konnten. War es vielleicht Zeit für andere Genres und damit Zeit für andere Bücher?

Wisst ihr, ich bin Skeptiker, wenn es um neue Genres ging. “Was der Bauer nicht kennt…” kann man hier wohl eindeutig wörtlich verstehen. Fantasy/Jugendfantasy/Romantasy war immerhin schon immer mein Zuhause gewesen. Wieso sollte sich das nun ändern? Doch irgendwas in mir verlangte nach einem Wechsel. Vielleicht lag es daran, dass ich erwachsener geworden war, das ich auch einfach zu neuen Ufern aufbrechen und Neues erleben wollte, denn in meinem alten Genre konnte mich zu diesem Zeitpunkt nichts wirklich halten.
Es ist wie mit einer alten ausgedienten Socke, manchmal muss man sich davon trennen, um eine neue Socke im Leben zu haben (….wundervoller Vergleich, ich weiß).

Und in der Buchhandlung wagte ich dann einfach den Schritt, ich stand vor den Regalen und ja: Ich hatte nicht das Bedürfnis, ein weiteres Fantasybuch mitzunehmen – es klang irgendwie alles gleich. Es wurde Zeit für einen Tapetenwechsel.

Was darf es sein, Erotik?

Kritisch. Erotik war leider noch nie so wirklich mein Ding gewesen. Ich habe vor Ewigkeiten mal “After” gelesen und nie wirklich einen Draht dazu gefunden. Nach den ersten drei Bänden habe ich es dann aufgegeben, dieses Genre und ich, wir würden wohl keine großen Freunde werden, wobei ich sagen muss, dass ich die Paper-Reihe zu Hause habe und ziemlich neugierig auf die Story bin.

Hab ich nicht eben noch gesagt, dass das nicht so wirklich mein Genre ist? Ja, ist es auch tatsächlich nicht, aber das hindert mich nicht daran, Bücher aus diesem Genre zu lesen, deren Klappentexte mich ansprechen. Tatsächlich habe ich After, und das muss ich mir hier eingestehen, nicht aufgrund dessen gelesen, weil ich es wollte, sondern weil der Hype damals so groß darum war. Ich habe es gelesen, weil ich wissen wollte, was dran ist und wusste eigentlich von Anfang an: Dieser Klappentext sagt dir gar nicht zu. Folglich hat mich mein Bauchgefühl auch nicht getäuscht.

Aus diesem Grund habe ich auch keine Rezension geschrieben, weil ich denke, dass ich in der Hinsicht selber daran Schuld bin, dass mir dieses Buch nicht so gut gefallen hat. Klingt manchmal ziemlich seltsam, wenn man das so sagt oder?
Aber ich wusste, dass Erotik in den seltensten Fällen wirklich mein Ding ist, immerhin hatte ich es mehrfach auch mit Fantasyerotik probiert, ihr wisst schon, die Bücher mit Gestaltwandlern, viel Sex und sie mit dem Alpha und so. Ja, beschreiben lag mir schon immer.
Und auch das war mir oftmals zu viel. Zu viel im Sinne von: Erotik kann prickelnd sein, oder manchmal auch einfach erschlagend. Ich habe also fix gemerkt: Gut, Anna, du hast manchmal einen Stock im Arsch und richtig heiße Erotik liegt dir nicht, dann probieren wir es eben mit etwas weniger Sex.

Ein bisschen mehr Liebe, bitte, danke!

Die meisten werden jetzt wohl sagen: AAAAAH, CoHo (Colleen Hoover), aber nein. Ich muss euch enttäuschen. An Colleen Hoover habe ich mich tatsächlich nie rangetraut aus Angst, von Romantik und Liebe erschlagen zu werden.
Ich bin pingelig, ja. Liebe, ja. Erotik, ja. Aber bitte in Maßen. Ich habe bei Colleen Hoover mir nicht mal ein einziges Buch angeguckt, es tut mir fast ein bisschen leid.
Dafür bin ich dann aber über Berühre mich. Nicht. gestoßen und habe das Genre New Adult für mich entdeckt. Neues Ufer angepeilt und mit Kompass gefunden, würde ich sagen.
Ich habe es ehrlich gesagt nie für möglich gehalten, dass ich das jemals sagen würde, aber nachdem ich das Buch auf Instagram so oft gesehen habe und ich Laura Kneidls Schreibstil schon von “Elemente der Schattenwelt” kannte, der Klappentext interessant klang und ich wissen wollte wie es ist, habe ich es dieses Jahr kurzerhand aus der Buchhandlung entführt und gelesen. Ich muss gestehen, dass ich solche Geschichten echt mag. Was mir aber noch viel mehr gefällt, sind New Adult mit Sportlern oder diese richtigen Klischees mit Stars und heißen Anzugträgern (wer also Empfehlungen hat).

Ich glaube aber auch hier, dass man sich irgendwann (wie ich letztes Jahr bei Fantasy), an den Klischees satt lesen kann. Irgendwann braucht man einfach einen Taptenwechsel und neue Ufer, die es zu entdecken gilt.

So bin ich auch durch die Autorin Emma Wagner auf ihre Bücher aufmerksam geworden.

»Es hat lange gedauert, bis ich es begriffen habe, aber du hast mein Leben in Farbe getaucht. Du bist der Mensch, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen will.«

Wie viel kann wahre Liebe verzeihen?
Die Ehe der Künstlerin Anna mit dem zurückhaltenden Oliver steckt in der Krise. Seit Jahren bleibt ihr gemeinsamer Kinderwunsch unerfüllt und überdies ist Olivers wohlhabende Familie nach wie vor der Überzeugung, dass Anna nicht die richtige Partie für ihren Erben ist.
Der Tod ihrer ehemaligen Kunstlehrerin und Freundin Carol bringt Anna zurück an den Ort, an dem sie ihre Kindheit verbracht hat. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe Marc.
Marc mit den feurigen braunen Augen. Marc mit der großen Sehnsucht nach Abenteuern. Marc, mit dem Anna ein dunkles Geheimnis verbindet.
Anna muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Hat sie damals die richtige Entscheidung getroffen? Für wen schlägt ihr Herz heute? Und was hat ihre Mutter ihr verschwiegen?

Eine berührende Geschichte von Vertrauen und Verrat, Freundschaft und Feindschaft, zerstörten Hoffnungen und neuen Träumen – und der ganz großen Liebe.

Du. Für immer. ist ein abgeschlossener Roman voller Spannung, Drama und Romantik sowie gefühlvoll beschriebener Liebesszenen.

Quelle: Amazon.de/Emma Wagner

Und ja. Noch vor Berühre mich. Nicht. hätte ich wohl die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und gesagt: WIE BITTE? Kein Fantasy? Nur Liebe? Für mich vielleicht zu viel Liebe?
Aber nachdem ich angefixt war von diesem Genre, wollte ich unbedingt mehr haben. Mehr lesen und vor allem tiefer in dieses Genre eintauchen.
Ich habe für mich allerdings schnell gemerkt, dass einige Bücher meine Wohlfühlzone gut ausfüllen, andere wiederum über das Ziel hinausschießen. Ich denke das ist hier reine Erfahrungssache, womit man sich in bestimmten Genres wohl fühlt. Ich merke z.B. immer wieder, dass ich zu viel Liebe gar nicht mag, Bücher wie “Du. Für immer” oder auch “Same Love” oder auch “Unlike: Von Goldfischen und Weihnachtskeksen” total meinen Geschmack getroffen haben (alles Rezensionsexemplare).

Und auch wenn ich mich wiederhole, für mich war dies ein Schritt, den ich niemals für möglich gehalten hätte. Habe ich mir unter diesen Genres immer viel Sex, viel Liebe und wenig Handlung vorgestellt (und ja, traurig, aber wahr, entspricht das tatsächlich meinen Gedanken).

Darf es auch etwas weniger Liebe sein?

Was ich ziemlich schnell für mich entdeckt habe, waren Jugendbücher. Angefangen hatte alles mit “Glimmernächte”, bei dessen Cover ich mich an “Selection” oder “Das Juwel” erinnert fühlte. Wer Beatrix Gurian kennt, ich sage nur Stigmata, weiß, dass sie kein Fantasy schreibt, auch wenn es manchmal danach klingt, sondern wirkliche Jugendbücher, deren Inhalt manchmal schon an einen Jugendthriller erinnern.
Hätte ich bei Glimmernächte nicht an Selection und Co denken müssen, hätte ich dieses Buch vermutlich nicht mitgenommen, also danke, Zufall, dass du so mitgespielt hast.
Ich war geflashed von dieser Art zu schreiben. Von der Aufklärung der Dinge und wie auch “mystische” Dinge realitätsecht aufgeklärt werden konnten. War natürlich klar, dass Stigmate und Sommernachtsfunklen dann nicht fehlen durften.

 

Und dann, ja irgendwann dieses Jahr, entdeckte ich meine Faszination zu Jugendbüchern, die aus der Realität gegriffen sind. “Irgendwas von dir” umfasst eine Thematik des Selbstmordes und dem unterschiedlichen Umgang damit auf seine ganz eigene Art und Weise. Dieses Buch hat mich so mitfühlen lassen, mich verstehen lassen und vor allem habe ich selber diese Hilflosigkeit gespürt. Die offenen Fragen, das Warum über allem und das Gefühl, irgendetwas übersehen zu haben.
Für mir ein krasses Buch, anders kann ich es leider nicht beschreiben und ich fühle mich auch immer noch nicht in der Lage, halbwegs objektiv über dieses Buch zu sprechen.
Ich kann jedem nur raten, dieses Buch zu lesen. Es sensibilisiert für diese Problematik und vor allem dafür, ein offenes Auge zu haben. Doch hat die Autorin auch einen ganz eigenen Stil, den man mögen muss.
Wer vielleicht eine “persönliche Beziehung” zu diesem Thema hat oder seinen Horizont erweitern möchte, sich darauf einlasse kann und sensibilisiert werden will, sollte dieses Buch wirklich lesen.

Ein weiteres Buch aus diesem Bereich, das ich direkt lesen musste ist “Die Welt wär besser ohne dich”. Ein Buch über das Internetmobbing und wozu Jugendliche eigentlich fähig sind, wenn sie in einer Masse oder im Internet agieren. Die Menschen fühlen sich sicher und bei diesem Buch musste ich wirklich das eine oder andere Mal eine Träne verdrücken.
Für mich ebenfalls ein ganz wichtiges Buch mit einem unfassbar wichtigen Thema, für das so viel mehr Sensibilität geschaffen werden muss.
Menschen fühlen sich oftmals zu sicher, zu anonym und wissen oftmals gar nicht, was Worte wirklich anrichten können. Gerade das Ende dieses Buches hat mich bewegt und sehr aufgewühlt zurückgelassen. Wer von uns ist nicht schon ein Mal Opfer von irgendwelchen Beschimpfungen geworden?

Was? Sie liest auch Thriller?

Ich würde sagen, jaein. Es gibt Bücher wie “Wenn der Sommer endet” oder “Du denkst du weißt wer ich bin”, deren Klappentext so skurril und ansprechend klingen, dass ich das Bedürfnis habe, sie zu lesen.
Tatsächlich finde ich Thriller oftmals zu blutig, ich bin eher Fan von diesen Psycho-Thrillern. “Der 50/50 Killer” zum Beispiel hatte mir damals gar nicht gefallen, weshalb ich dort die Bücher auch nie weiter verfolgt habe.

Und dann kam “Du denkst du weißt wer ich bin”

Wir wussten zwei Dinge über Miranda Vaile, bevor sie an unsere Schule kam.
Erstens: Ihre Eltern waren tot.
Und zweitens: Sie waren tot, weil Miranda sie umgebracht hatte.
Die Gerüchte über die Neue lassen Olive zuerst völlig kalt. Nie im Leben würde eine Mörderin an ihrer spießigen Schule angenommen. Aber dann wird Miranda ausgerechnet von der Klassenprinzessin Katie auserkoren, den Platz an ihrer Seite einzunehmen. Und diese Freundschaft hat etwas Unheimliches an sich. Man könnte fast meinen, die seltsame Neue würde von Katies Wesen Besitz ergreifen. Ist an dem ganzen Gerede doch etwas dran? Ist Miranda vielleicht wirklich eine Mörderin?

Quelle: Amazon/ Egmont Ink

Ein Buch, das mich fasziniert wie erschüttert hat. Ab wann kann Freundschaft auch gefährlich werden? (Ich muss bei der Art irgendwie an den Film Friends denken, der, der Facebook miteinbezieht und ziemlich skurril ist). Für mich ist das ein Buch, das vor allem auf psychischer Ebene dafür sorgt, sich mit gewissen Dingen genauer auseinander zu setzen. Es klingt nach und das auf seine ganz eigene Art und Weise.
Gewiss nicht für jeden etwas, für mich allerdings ein Buch, das dafür gesorgt hat, unbedingt mehr in diese Richtung lesen zu wollen.

Un zu guter Letzt: Spielbücher

Ich möchte jetzt nicht von Comics anfangen, die ich schon gefühlt seit Ewigkeiten nebenher lese (an Mangas habe ich mich nur ein Mal getraut und das zwar ziemlich cool, wieso ich es nicht weiter verfolgt habe, weiß ich ehrlich gesagt nicht), sondern euch eine Rubrik vorstellen, die ich erst vor kurzem wieder entdeckt habe: Die Spielbücher.

Kennt jemand von euch noch “Die Insel der tausend Gefahren”? Wo man auch eigene Entscheidungen treffen musste und je nachdem zu einer anderen Seite weitergeleitet wurde? Genauso siind die Spielbücher für Erwachsene auch aufgebaut.

“Fabled Lands” (Rezensionsexemplar) hat knapp 740 Seiten und kann gefühlt so oft durchgespielt werden, dass man trotz wiederholter Male, immer wieder woanders herauskommt. Gerade wenn man nicht wirklich viel lesen möchte oder kann, finde ich solche Bücher inzwischen grandios. Eigene Entscheidungen treffen und abwägen was es möglicherweise für Folgen geben könnte, ja, das ist voll mein Ding.

Darüber hinaus habe ich auch die DSA Spiele für mich entdeckt, also eine Art der Pen&Paper Geschichten, die man auch als Soloabenteuer spielen kann. Da ich damit jetzt allerdings erst neu anfange, kann ich euch zu diesem Zeitpunkt noch nicht so viel sagen, außer mit welchem Buch ich jetzt anfangen werde/welches ich bestellt habe: “Greystar 01: Der junge Magier”
Mal gucken, wie gut ich damit zureckt komme. Nachdem ich jetzt ein Mal Dungeons & Dragons gespielt habe, bin ich wirklich angefixt.


Vielleicht hat ja nun auch der Eine oder Andere von euch Lust, sich in die unbekannten Gefilde vorzuwagen und neue Genres für sich zu entdecken.
Fantasy ist und bleibt mein Zuhause, doch muss ich wirklich zugeben, dass mir der Abstecher wirklich gut getan hat und noch lange nicht vorbei ist. Meinen Horizont habe ich noch nicht genug erweitert und es warten noch weitere Bücher auf mich, da bin ich mir sicher.

Alle verwendeten Links sind auf freiwilliger Basis gesetzt und dienen rein der Information, da ich ansonsten alles hätte hier reinschreiben müssen.

4 Kommentare

  1. Nicci Trallafitti

    1. August 2018 at 3:27 am

    Aaaach, wie cool!
    Danke für den Tipp mit den Spielbüchern, irgendwie kannte ich das so gar nicht. :)
    Und ich Wechsel auch gerne mal in den Genres, wobei ich sagen muss, dass ich irgendwie gar kein Lieblingsgenre habe. Ich habe dann eher Lieblingsautor*innen.
    Berühre mich. Nicht fand ich richtig toll. Und FALLS du dich mal an einen Hoover wagen magst kann ich dir It ends with us empfehlen. Ja, es ist Liebesgedöns, aber keinesfalls kitschig, eher krass emotional. Worum es geht sollte man vorher besser nicht wissen, aber: das Buch hat definitiv dafür gesorgt, dass ich eigene Werte und Normen hinterfragt habe.
    Der Socken-Vergleich ist übrigens ziemlich crazy :-D

    Liebe Grüße,
    Nicci

  2. Alina Kunterbunt

    11. August 2018 at 2:29 pm

    Liebe Anna, was für ein interessanter Beitrag, dem ich nur zustimmen kann! Mir ging es damals ganz genau so, bloß dass ich immer verschiedene Phasen hatte. Mal habe ich nur Fantasy gelesen, dann nur Horror, dann nur Sachbücher, dann nur Liebesromane, mittlerweile weiß ich, dass es mir am besten geht mit einem gesunden Mix aus allem. Ich lese das, worauf ich Lust habe. Wenn das ein Fantasy Buch ist, dann lese ich das, möchte ich danach eine gruselige Horrorgeschichte lesen möchte, dann lese ich diese. Die Paper Reihe liebe ich übrigens absolut! Kann ich dir also nur empfehlen :)

  3. Sandy

    15. August 2018 at 10:54 am

    Liebe Anna,
    wie schön in diesem Beitrag auch “Irgendwas von dir” zu sehen. Das Buch habe ich vor ein paar Jahren als OT gelesen und war genauso angetan wie du. Die Wucht mit der die Geschichte erzählt wird, geht unter die Haut. Es ist das womöglich beste Buch der Autorin, nach ihrem Jugendbuch-Debüt.
    Gegenwartsliteratur/Contemporary im Jugendbuch liebe ich sehr. Noch nicht mal die seichten Geschichten, sondern die, die noch etwas vermitteln. Und zwar nicht nur für die jugendliche Zielgruppe.
    Schön, dass du Geschmack an das Sub-Genre gefunden hast. :)

    Liebe Grüße
    Sandy

  4. Seele's Welt

    21. August 2018 at 10:01 am

    Liebe Anna,
    mir geht es da so wie dir. Fantasy ist meine große Liebe, aber manchmal muss einfach ein Tapetenwechsel her. Daher bin ich mal gespannt, was die Bücher, die du hier vorgestellt hast, so drauf haben. Sie sind direkt auf die Wunschliste gewandert und wenn mir dann mal wieder nach einem anderen Genre ist, dann hole ich sie mir.
    Was realitätsnahe Jugendbücher angeht, kann ich dir noch drei weitere Bücher empfehlen.
    Juli im Winter von A.L. Kahnau handelt von Mobbing an einem Internat. Das Buch war sehr emotional und echt heftig, aber ich hab es gern gelesen. Es zeigt sehr gut, wie zerstörerisch Mobbing sein kann.
    Splitterleben von Jenna Strack handelt von Mia, die von heute auf morgen die Diagnose einer unheilbaren und schlimmen Krankheit bekommt und nun ihr ganzes Leben neu strukturieren muss – immer mit dem Kampf um ihre Gesundheit verbunden. Sehr emotional und es klärt sehr gut über diese Krankheit auf. Auch darüber, wie das Umfeld auf solch eine Diagnose reagiert.
    Der “quasi zweite” Band Sternwärts von Jenna Strack ist ebenso gefühlvoll und hat auch einen Ticken Fantasy dabei. In dem Band geht es aber um Depressionen und wie dunkel und tief das Loch eigentlich ist, in dem der Depressive steckt. Als Betroffene kann ich nur sagen, dass es einfach treffend und berührend geschildert wird.
    Danke für diesen tollen Beitrag.

    Liebe Grüße
    Denise

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