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5 Dinge, die ich mir für 2019 vorgenommen habe

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Wir kennen sie alle. Die guten Vorsätze für das neue Jahr. Abnehmen hier, mehr Sport dort. Heute möchte ich euch ein Mal fünf meiner Dinge auf der Bucket List für den Blog, Social Media, das Lesen und ganz allgemein für 2019 zeigen.

1. Keine halben Sachen

Dieses Jahr gehe ich all in. Ich habe letztes Jahr den Blog und alles ein wenig schleifen lassen, weil ich das Gefühl hatte, irgendwie von allem ein bisschen zu machen. Hier ein bisschen Facebook, da ein bisschen Instagram, dort ein paar Fotos, aber nie hatte ich das Gefühl, eines so richtig zu machen (außer das Grafikdesign). Und was hab ich dann gemerkt? Wie viel Zeit für sinnloses Scrollen durch Facebook und das Gucken von Katzenvideos draufgeht. Und ab da habe ich gemerkt: Würde ich meine Zeit einfach sinnvoller einteilen, wäre es viel effektiver. 2019 habe ich direkt damit begonnen. Handykonsum der sinnlosen Art reduziert, mehr aktiv darauf geachtet und schon hatte ich mehr Zeit für Beiträge. Und ich hoffe, dass ich das so halten kann.

Auch möchte ich dieses Jahr wieder das Gefühl haben, an Aktionen und Challenges teilzunehmen, hinter denen ich wirklich stehe, so wie ich es 2018 und davor schon gemacht habe, aber ich möchte mehr nein sagen. Mehr nein zu Büchern, selbst wenn sie hammer klingen, wenn ich weiß, dass ich die Zeit dafür nicht haben werde und es auch gar nicht erst versuchen brauche. Mehr nein zu Dingen, die unnötigen Zeitdruck machen, wenn ich eigentlich weiß, dass ich Fotos, Lernen, Gewerbe und Uni nicht innerhalb eines Tages schaffe. Ja, hättet ihr letztes Jahr meinen Zeitplan gesehen, ich habe wirklich versucht es allen Recht zu machen und wisst ihr was? NÖ. Ich entscheide wie, wann und ob und wenn es zu dem Zeitpunkt nicht passt, weil mein Tag auch nur 24 Stunden hat, dann ist es eben so. Versteht mich nicht falsch. Ich hatte Spaß an den Fotos und Beiträgen. Allerdings habe ich gemerkt, dass irgendwas dann immer liegen bleibt, also musste ich eine Entscheidung treffen und die besteht im nein sagen.

2019 habe ich auch direkt damit begonnen, wirklich nein zu sagen. Ich bin ein wenig stolz auf mich.

2. Mehr Zeit nehmen für Dinge, die mir Spaß machen

Und damit meine ich das Lesen, Bloggen oder auch Serien schauen.
Das klingt komplett banal, fehlte mir aber letztes Jahr irgendwie extrem. Ich glaube, es war eine Kombi aus allem. Wenn ich viel lerne, möchte ich weniger privat lesen und die Abwärtsspirale beginnt. Ähnliches beim Bloggen. Ich möchte wieder mehr schreiben, mehr Fotos machen und mehr von dem tun, worauf ich wirklich Lust habe. Ja, ich habe mir letztes Jahr auch einreden lassen: Wenn du nicht raus gehst, lernst du auch keine neuen Leute kennen. Ich habe mir da irgendwie selbst Druck gemacht. Viele haben sich getrennt und neue Freunde_innen gefunden, nur an mir ging das irgendwie vorbei. Man macht sich dann schon Gedanken und fragt sich: Liegt es an mir? Gehe ich zu wenig raus? Habe ich zu hohe Ansprüche und wisst ihr was? Ja, habe ich und das ist okay so. Ich muss nicht noch mehr rausgehen, wenn ich es nicht möchte und mir einfach nach einem entspannten Abend ist. Ich muss mir nicht von Menschen einreden lassen: Nur wenn du raus gehst, wird das auch was. Ich bin halt eher der: Lass uns abends einen Film gucken, in Jogginghosen und nachher ein Buch lesen Typ. Ich bin der: Switch und xBox klingt besser als Party und Saufen Typ. Und wenn ich wieder Mal mit dem Tunnelblick durch die Prüfungsphase gehe: DANN IST DAS SO. Ich habe 2018 verstanden: Ich bin so wie ich bin. Ich bin manchmal zu laut, ich bin manchmal emotional und ich bin perfektionistisch. Stelle ich mir damit manchmal selbst ein Bein? Ja, aber auch aus einem aufgeschürften Knie lernt man. Freunde sind die, die auch in solchen Momenten da sind. Sind sie es nicht, weißt du, dass sie die Titanik ohne dich im Rettungsboot verlassen würden.

Und außerdem: Ich versteh sowieso das Problem nicht. Zum Auszug ist eh die Katze geplant und dann werde ich eine Katzenlady wie aus den Simpsons (Spaß am Rande. Die Katze ist trotzdem geplant :D)

Ich habe mir für 2019 vorgenommen, einfach mich an die erste Stelle zu stellen und weniger andere, denn wenn mir 2018 eines gezeigt hat, dann, dass ich nicht erwarten kann, die gleiche Hingabe zu erwarten wie ich sie anderen entgegengebracht habe. Es gibt Leute, die machen einem ein schlechtes Gefühl. Die einem vermitteln: Das, was du da machst, ist so nicht richtig. Wer sagt denn das, dass das so nicht geht? Wer sagt denn, dass ich nur auf eine Art und Weise zum Ziel komme?

3. Ein Bullet Journal führen

Ich habe für dieses Jahr zwar schon einen Terminkalender, aber ich möchte auch einen Planer für das Lesen, Sport, das Bloggen und vieles mehr haben. Ich möchte eine Liste führen mit Dingen, die mich dieses Jahr glücklich gemacht haben, um mich später einfach daran erinnern zu können. Ich möchte mein “Leben” tracken im Sinne von: Wie viel Zeit geht eigentlich für was drauf und wo kann ich gewisse Dinge minimieren, um meinen Alltag einfach entspannter angehen zu können? Ich war erschrocken, als ich gesehen habe wie viel Zeit für Social Media draufgeht. Hier ein Fotos, da Kommentare beantworten, dort Beiträge lesen oder sinnlos durch die Startseite scrollen. Verrückt, wenn man ein Mal darüber nachdenkt.

Außerdem möchte ich meine Wunschliste auflisten, gelesene Bücher und Seiten zählen und Ende des Jahres einfach eine coole Übersicht haben. Und das, obwohl ich IMMER gesagt habe: Listen sind nicht mein Ding.

Ich wollte auch ein Moodboard führen und dachte mir dann: Lieber nicht. Ich bin ein Widder. Tue es nicht…

Habe ich ein passendes Buch dafür?…. Nein, nicht wirklich. Upsi.

4. Weniger kaufen & mehr aussortieren

Ich habe 2018 über 150 Bücher aussortiert, verkauft und verschenkt oder einfach weggeworfen. Ja, weggeworfen. Und wisst ihr was? Es war befreiend. Das war der Moment, in dem ich mich gefragt habe: Wie viele Klamotten besitze ich eigentlich, die ich gar nicht oder nicht mehr anziehe? Dieses Jahr lautet also ein Vorsatz: Weniger kaufen, mehr aussortieren und einfach ein bisschen mehr darauf achten was ich kaufe. Klar, möchte ich so viele Neuerscheinungen haben, kann ich die aber überhaupt alle lesen oder brauche ich noch einen 15 Pulli, wenn ich doch bereits 14 habe (ein bisschen übertrieben)? Ich möchte einfach bewusster konsumieren und mehr genießen. Ich glaube, dieser Minimalismus tut mir für 2019 echt mal ganz gut, nachdem ich 2018 mehr gekauft als gelesen habe….

Außerdem habe ich wieder die Hörbücher für mich entdeckt. Es muss also nicht jedes Buch, das ich gehört oder als Ebook gelesen habe, im Regal stehen. Eine weitere Entscheidung, die ich dieses Jahr für mich getroffen habe.

5. Ein Buch aus einem anderen Genre lesen

Nachdem es jetzt doch sehr abgedriftet ist: Ich möchte dieses Jahr wieder ein neues Genre in Angriff nehmen und zwar Dark Romance und damit unter anderem Festa.
Letztes Jahr habe ich New und Young Adult für mich entdeckt, zwar nur bestimmte Bereiche und kein Hardcoresex, aber doch, ich bin damit warm geworden. Und um Dark Romance habe ich bisher immer einen Bogen gemacht. Dieses Jahr wage ich den Sprung und werde mir ein paar Bücher aus diesem Bereich vornehmen.

Sachbücher wollte ich zu Beginn nehmen, aber die lese ich ja eh für die Uni :D ALSO: Dark Romance.

Transparenz: Fotos: eigene, Shutterstock

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